Der Vorteil der N-Bahn (9 mm Spurweite) oder auch Bonsai-Bahn (Zitat DIDI) ist es auf halb so großem Raum wie H0 lange Züge zu zeigen und das mit unverkürzten Wagen! Von Anfang an sollte es keine Halbierung und Beschränkung geben, die sich in kleinen kreisförmigen Anlagen darstellt.

Wir wollen lange Züge auch ICEs fahren lassen. Der ICE besteht nun mal auf 4 mal 1.Klasse und 7mal 2.Klasse und Speisewagen -insgesamt 220cm lang. Der muss an einem Bahnsteig halten- das sollten man sich immer klar machen: In Spur N muss ein Bahnsteig 2 Meter lang sein ind H0 sollte er dann das Doppelte haben.

Unser zweites Ziel war einiges aus der Umgebung zu zeigen - Unterwaldmichelbach soll auf der Anlage nachgebildet werden, was gar nicht so einfach ist! Zu allererst kommt das, an was keiner denkt, das aber auf jeder gut funktionierenden Anlage sein muss: der Abstellbahnhof für nicht gebrauchte Züge! Bevor nicht ein solcher eingerichtet ist, kann man auch keine Anlage bauen!

Die Zielsetzung ist es hier einen automatischen Betrieb mit wenigen Eingriffen zu gestalten.

Es ist ein 10 gleisiger Schattenbahnhof eingerichtet, der auf jedem Gleis zwei Züge hintereinander speichert. Fährt der vordere weg, rückt automatisch der hintere nach. Gesteuert wird mit einer Gleisbesetzmeldung. Sobald die erste Achse(stromleitend) den zweiten Besetzmelder belegt, wird der gesamte Stromkreis abgeschaltet, so können auch Doppeltraktionen oder Schiebeloks, sowie auch Wendezüge mit Lok hinten sauber abgestellt werden. Der Bahnhof besteht aus 7 Gleisen mit 4 Hauptgleisen (davon zwei für durchfahrende Züge) und ein Bahnsteig für die Nebenbahn. Am rechten Teil liegt das Betriebswerk für die Wartung und Pflege der Dampfrösser. Auf der rechten Seite ist ein Gleiswendel gebaut, der 30 cm Höhe überbrückt und in vier Schleifen nach unten fährt. Die vier Schleifen sind jeweils 14 Meter lang. Das dauert bis ein Zug durchgefahren ist.